Dokumentarische Fotoreportage über das Platzprojekt in Hannover.
Gezeigt werden gemeinschaftliche Arbeitsprozesse und Nutzung eines soziokulturellen Projektes im urbanen Raum.

Hintergrund
Das Platzprojekt Hannover ist ein soziokulturelles Projekt auf einem ehemaligen Industrieareal. Ausgemusterte und individuell ausgebaute Übersee-Container bieten Raum für Kultur, handwerkliche Arbeit, Austausch und innovative Konzepte. Der Ort wird gemeinschaftlich genutzt und weiterentwickelt.
Getragen von einem Netzwerk aus Beteiligten, Ehrenamtlichen und Initiativen entsteht hier ein offener Prozess zwischen Stadtentwicklung, Selbstorganisation und gesellschaftlicher Verantwortung. Nutzung und Gestaltung sind nicht abschließend festgelegt, sondern können – bei entsprechender Initiative und Tatkraft im Sinne einer Do-ocracy – flexibel angepasst werden.


Herangehensweise
Die fotografische Reportage begleitet das Platzprojekt über unterschiedliche Stationen und Prozesse hinweg. Dabei richtet sie den Blick auf gemeinschaftliche Arbeits– und Entscheidungsprozesse, sowie die sichtbare Wirkung auf den RAum.
Das Projekt steht exemplarisch für niederschwellig erreichbare Orte als Inkubator. Akteur*innen wird die Möglichkeit gegeben mit wenig finanziellem Einsatz Konzepte für gemeinschaftliches Handeln, kulturelle Teilhabe und ökologischer Verantwortung praktisch umzusetzen.


Bildsprache
Die fotografische Haltung ist anteilnehmend und beobachtend mit zusätzlichen inszenierten Portraits zur Projektvorstellung. Die Serie arbeitet mit unterschiedlichen Distanzen und Perspektiven und folgt den Situationen vor Ort auf Augenhöhe.




